Microsoft Cloud Summit 2017 - ein Exklusivbericht

Blogbeiträge COC gesamt     17.02.2017

Microsoft Cloud Summit 2017 in Frankfurt a. Main – ein "Exklusivbericht"

Drei Kollegen der COC AG machten sich auf die Reise zur Microsoft Cloud Summit nach Frankfurt am Main. Es erwarteten sie zwei spannende Tage inmitten der Microsoft Cloud-Welt. Im Rahmen von verschiedenen Sessions wurde den Teilnehmern die gesamte Bandbreite an innovativen Microsoft-Technologien kurzweilig präsentiert. Die vielfältigen Themenbereiche – von Security-, Data– und Identity-Themen über DevOps, Container und hybride Infrastrukturen bis zu App-Plattform, Mobility und Internet of Things führten anschließend zu anregenden Diskussionen untern den Fachkollegen, bestehend aus IT-Experten und Entwickler. Unsere Kollegen ließen es sich nicht nehmen, ihre persönlichen Highlight-Themen für uns zusammenzustellen:

High I
Social Engineering – ein unterschätztes, aber brisantes Thema im Zeitalter der Cyberattacken
Der Cloudbasierte Dienst Microsofts Advanced Threat Protection (ATP) bietet - im Falle eines Angriffs - adäquaten Schutz für online und on premise Ressourcen. Obwohl Dienste zur Verfügung stehen und die Gefahr von Cyberattacken größer wird, sind viele Organisationen noch nicht ausreichend vorbereitet und auch in punkto Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter herrscht Nachholbedarf. Und auch die Multi-Mutli-Faktor Authentifizierung und der Conditional Access, die bei der Nutzung von Cloud-Diensten, MDM (Mobile Device Management), MAM (Mobile Application Management) und WebApps Standard sein sollten, werden noch nicht flächendeckend eingesetzt.

High II
Getting Ready for Windows 10 - Windows Upgrade Analytics
Mit dem Cloud-Dienst und dem Telemetriedaten-Upload wird die Prüfung der IT-Umgebung hinsichtlich der Durchführung eines Windows 10 Rollout schneller und einfacher möglich. So können Inkompatibilitäten (Hardware, Treiber, Applikationen, etc.), die vor dem Rollout bewältigt werden müssen, schnell und kosteneffizient identifiziert werden.

High III
Windows 10 Update – Performance-Verbesserung
Mit dem Creators Update wird die Unified Update Platform (UUP) eingeführt. Ein differenzielles Patching (ESD Files) nach Bedarf - bei immer größer werdenden kumulativen Updates und Upgrades – ist somit möglich. So reduziert sich beispielweise ein Major Version Ugrade um ca. 35%.

High IV
R&D Invest in die Weiterentwicklung von Security
Microsoft investiert seit 2016 verstärkt in die Weiterentwicklung von Security, u.a. in den Intelligent Security Graph. Hier werden Machine Learning und Telemtriedaten intelligent genutzt, um Zero Day Lücken oder ungewohntes Verhalten von User Accounts (bei Identitätsdiebstahl oder Account-Übernahme) zu erkennen und dagegen vorzugehen. Auch die Azure AD Identity Protection identifiziert Identitätsdiebstahl oder Account-Übernahmen und unterstützt bei der Einleitung von Gegenmaßnahmen.

High V
Windows Information Protection
WIP unterstützt den Admin mit MAM (Mobile Application Management), Intune (Software zur webbasierten Geräte-Verwaltung), RMS (Rights Management Services) und einigen anderen Funktionalitäten und ermöglicht ihm die Kontrolle hinsichtlich der Behandlung, Verwaltung und letztendlich dem Schutz von Unternehmensdaten auf mobilen Geräten. Der Anwender selbst wird dadurch bei seiner Arbeit nicht eingeschränkt.

High VI
Backup in der Cloud
Das Backup in der Cloud (z.B. von VMs) ist erheblich schneller, flexibler und komfortabler als die OnPremise Variante; so ist ein einzelner Datei-Restore sowie mounten und das Durchsuchen des gesicherten Volumens möglich. Zudem kann der Kunde auch eigne Schlüssel importieren und verwalten (Verschlüsselung mit Kundenschlüssel). So kann ein Schutz gegen RandsomeWare / Verschlüsselungstrojaner gewährleistet werden und auch eine Sicherung außerhalb des Firmengeländes (Offsite Backup) ist realisierbar. Die Kompatibilität mit Data Protection Manager und VMWare ESXi und vCenter ist ebenso gegeben.

Newsflash am Rande

  • Indem LogonScripte durch GPO Preferences (Group Policy Preferences = Laufwerkzuordnung) ersetzt werden, können Anmeldezeiten verringert werden.
  • Die Enterprise Mobility and Security (EMS) wird zukünftig aus der Azure Cloud Deutschland verfügbar sein.
  • Office 2016 One Drive for Business wird tiefer in die Office Programme integriert, so können OneDrive-Dateien, die per Email versendet werden, per Freigabe für den Empfänger berechtigt werden.

Die Microsoft Cloud Summit war aber nicht nur eine Vortragsreihe, die Besucher konnte auch selbst aktiv werden – in den sogenannten Hand-on Labs.

Selbstverständlich haben auch unsere Kollegen die Möglichkeit genutzt und beispielsweise HoloLens Brille (mit Mixed Reality Technologie) von Microsoft getestet – was besondere Begeisterung hervorrief. Das einstimmige Fazit: FASZINIEREND

Man darf also gespannt sein, wie das Feedback der Kunden hinsichtlich der Neuerungen ausfällt und mit welchen Innovationen Microsoft im Cloud-Bereich die Zukunft gestalten wird. Und wir wollen in jedem Falle dabei sein.

 

 


SharePoint Forum 2016 - ein Besuchsbericht

Blogbeiträge COC gesamt     12.12.2016

Ich nehme es vorweg: Die Teilnahme hat sich für mich absolut gelohnt! Im Rahmen der IT & Business Fachmesse veranstaltete die Hochschule der Medien die vierte Ausgabe des zweitägigen SharePoint Forums. Mit 150 Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum wieder in etwa so groß wie bei meiner ersten Teilnahme vor zwei Jahren.

Die primäre Zielgruppe des Events sind Unternehmen, die bereits SharePoint einsetzen oder aber noch überlegen, ob sie es einsetzen werden. Ich treffe auf IT-Leiter und -Mitarbeiter, aber auch Vertreter aus der Kommunikations- oder Personal-Abteilung. Vor allem sind es Menschen, die Lösungen für die digitale Transformation suchen und verstehen wollen, was sie ihrer Belegschaft anbieten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, aus technologischer oder aus organisatorischer Sicht. Eine Hand voll Dienstleister sind mit einem kleinen Stand vertreten, halten sich aber angenehm dezent im Hintergrund. 

Es sind Themen wie Veränderungen in der digitalen Arbeitswelt, Cloud Trends sowie die Zukunft von SharePoint, die mich fesseln, aber auch das aktuelle Stimmungsbild aus der Wirtschaft, das von den Teilnehmern dieser Veranstaltung anhand von eigenen Vorträgen oder persönlichen Gesprächen gezeichnet wird. Ein perfekter Mix aus aktuellen Markttrends, technischen Neuerungen und der Stimme des Anwenders.


PowerPoint Tipp: Die Pipette für den Farbabgleich

Blogbeiträge COC gesamt     30.11.2016

Die Welt ist bunt. Es gibt so viele schöne Farben auf meinem Bildschirm und ich möchte genau eine ganz bestimmte Farbe für mein gezeichnetes Rechteck in PowerPoint verwenden. Aber wie?

Mit der Pipette in PowerPoint (ab Version 2013) kein Problem mehr. So einfach lassen sich die Farben, die Sie auf Ihrem Bildschirm sehen, auf eine gezeichnete Form in Ihrer PowerPoint-Präsentation übertragen:


Zentrale Steuerung des Vorlagenmanagements über 3 Kontinente hinweg

Blogbeiträge COC gesamt     09.09.2016

Das Kundenunternehmen mit Stammsitz in Deutschland ist einer der führenden internationalen Spezialisten für Finanzierungslösungen und Dienstleistungen, insbesondere in der Immobilienwirtschaft. Zur unternehmensweiten Steuerung Ihres Vorlagenmanagements hat sich das Unternehmen für das Vorlagenmanagement-System DOCUNIZE™ entschieden.

Die Aufgabenstellung
Ca. 1200 User von 21 Standorten auf 3 Kontinenten sollen auf die mehr als 1150 Vorlagen zugreifen können. Insgesamt liegen die Vorlagen in 6 Sprachen vor. Änderungen an den Vorlagen sollen zentral und sofort für alle Standorte verfügbar sein. Anforderungskriterien an das neue Vorlagenmanagement sind Revisionssicherheit, Zuverlässigkeit und Anwenderfreundlichkeit.
Eine weitere Vorgabe war die Einbindung des Vorlagenmanagement-Systems in das Dokumentenmanagement-System Doxis4.

Die Ausgangssituation
Die Vorlagen beim Kunden stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – aus der Kreditabteilung, der Unternehmenskommunikation, der Organisation, aus Information & Technologie sowie aus dem Bereich Human Resources.
Für die Erstellung der Vorlagen waren die Autoren aus den einzelnen Fachbereichen – unterstützt durch das Vorlagenteam - zuständig. Die Freigabe erfolgte durch die Führungskräfte bzw. Abteilungsleiter. Organisatorisch wurden die Vorlagen jeweils als Dateianhang an das Vorlagenteam versendet. Das Vorlagenteam kümmerte sich um die Qualitätssicherung und technische Bereitstellung. Zur Administration wurde ein hauseigenes Tool auf Basis einer Access-Datenbank eingesetzt.

Integration von Vorlagenmanagement und Dokumentenmanagement
Um die Anforderung zur Unterstützung von Barcodes umzusetzen, erfolgte eine Anbindung an das beim Kunden eingesetzte DMS Doxis4 des Enterprise Management-Spezialisten SER. DOCUNIZE™ und Doxis4 sind über ein Web/HTTP API angebunden. Hierbei werden von Doxis4 Daten im XML-Format geliefert, von DOCUNIZE™ zusammen mit der Vorlage generiert und wieder an Doxis4 zurückgeliefert. Vorlagen werden in Doxis4 mit Vorgängen verknüpft. Der Anwender erfasst die Stammdaten zu diesem Vorgang und erstellt auf Basis dieser Daten diverse Dokumente. Die Generierung erfolgt durch DOCUNIZE™, die Ablage der Dokumente erfolgt in Doxis4.
Für die Zukunft ist auch noch eine Anbindung von DOCUNIZE an SAP geplant.

 

 


Datenversorgungsprozess (DVP)

Blogbeiträge COC gesamt     07.09.2016

Datenversorgungsprozess (DVP) für den digitalen Show Room eines renommierten Automobilherstellers

Mit seinem digitalen Show Room Projekt überträgt ein namhafter Automobilbauer den automobilen Vertrieb konsequent in die digitale Welt . Hierzu betreibt das Unternehmen in  sechs  großen Metropolen der Welt besondere Verkaufs- und Kundenkontaktstandorte.

In  diesen Erlebnis Show Rooms können sich Besucher unter Einsatz modernster Multimedia- und Informationstechnologie die aktuellen Fahrzeugmodelle  nach Wunsch individuell konfigurieren und naturgetreu auf Powerwalls oder über Virtual Reality Brillen darstellen lassen
Um das Kundenerlebnis möglichst optimal und reibungslos zu gestalten, setzt der Automobilhersteller nicht nur bei der Technologie in den Show Rooms, sondern auch bei der Technologie hinter den Kulissen auf innovative Lösungen. Ein entscheidender Aspekt ist die Verwaltung und Steuerung der sich laufend ändernden digitalen Inhalte die in den Show Rooms präsentiert werden, aber auch die kontrollierte Ausbringung von relevanten Software- und Firmware-Updates die für den problemlosen Betrieb der IT-Systeme vor Ort benötigt werden

Dazu wurde ein Projekt  mit der Anforderung,  den Prozess zur Datenversorgung der  in den  Show Rooms eingesetzten Module unter Zuhilfenahme eines softwaregestützten Tool-Sets zu optimieren und zu zentralisieren, ins Leben gerufen. Ziel sollte die zuverlässige, automatisierte Implementierung von Inhalten in Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen innerhalb des Show Rooms sein.

In enger Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland entwickelte die COC AG ein Proof of Concept (POC) und erhielt den Zuschlag zur Umsetzung. Die im POC gemeinsam mit allen beteiligten Stakeholdern (Entwickler/ Lieferanten, Config- & Release Manager, Betrieb und Lab Verantwortliche) definierten Anforderungen, werden allesamt durch Einsatz von Microsoft Technologie erfüllt.

So erfolgt nun der gesamte Prozess der Datenversorgung, von der Anlieferung der digitalen Inhalte und Inhaltsteile, über die Versionierung und das Deployment bis hin zu Statusreportings und dem Monitoring mit modernen Microsoft Lösungen. Zentrale Plattformen bei der Umsetzung sind dabei Microsoft Visual Studio – Team Foundation Server (TFS) und Microsoft System Center Configuration Manager 2012 (SCCM 2012). Als Basis für den Betrieb dienen die Microsoft System Services auf Microsoft Azure. Mit der Entscheidung für eine Cloud-basierte Lösung wurden von Projektstart an die Weichen gestellt, um zum einen die für den Automobilhersteller sehr wichtigen Punkte Datensicherheit und Integrität vollumfänglich zu adressieren, gleichzeitig aber auch eine möglichst hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der Systeme zu gewährleisten.

Der Projektleiter beim Automobilhersteller äußert sich sehr lobend über die Durchführung und das erzielte Ergebnis: „Die COC AG und Microsoft Deutschland überzeugten uns mit einem umfassenden Paket aus langjähriger Erfahrung im Bereich IT-gestützten, industriellen Supply Chain Managements und einem leistungsfähigen Lösungsportfolio, das ideal aufeinander abgestimmt ist. Unser Hautaugenmerk lag von Beginn an auf einer möglichst umfangreichen Funktionalität der Lösung und einem leistungsfähigen Backend. Beide Punkte werden im bisherigen Projektverlauf zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt und ich bin mir sicher, auch das Ergebnis wird vollends überzeugen. Nach Abschluss des Projekts werden wir über eine hochskalierbare Lösung verfügen, die uns dauerhaft Zukunftssicherheit garantiert und uns die Vorbereitung auf weitere benötigte Cloud-Dienste, die wachsende Projektanforderungen mit sich bringen, immens erleichtern wird.“

Thaddäus Hinterberger, verantwortlicher Projektleiter bei der COC AG: „Wir freuen uns sehr, Teil eines solch zukunftsweisenden Projekts zu sein. Unser Auftraggeber zählt zu den automobilen Pionieren im Bereich Digital Retail und das aktuelle Projekt ist erst der Anfang. Neben den Flag Ship Stores, die aktuell überall auf der Welt entstehen, werden mittelfristig einem größeren Kreis an Händlern sogenannte Handelsmodule zur Verfügung gestellt. Das Projekt bietet also noch genügend Wachstumspotenzial und ich bin stolz, dass wir als maßgeblicher Lieferant verschiedener IT Services das Projekt begleiten dürfen.“

 

 


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