Angesagt: AZUBI Projekte bei der COC AG

Selbstständigkeit, Teamarbeit, konzeptionelles, strukturiertes Arbeiten. Das sind nur einige Aspekte, die in der Projektarbeit eine Rolle spielen. Die COC AG bindet ihre Auszubildenden deshalb frühzeitig in Kundenprojekte mit ein und übergibt ihnen eigene Projekte zur eigenverantwortlichen Bearbeitung. Getreu dem Ausbildungsmotto: "Fördern und Fordern".

Dazu ein Interview mit Mäggi Schlaffner, AZUBI Fachinformatikerin für Systemintegration bei der COC AG.

Interviewer:
Mäggi, was war Dein erstes AZUBI-Projekt, in das Du eingebunden warst?

Mäggi:
Mein erstes AZUBI-Projekt war das AZUBI Filmprojekt. Dazu später mehr. Damals war ich gerade mal im 1. Lehrjahr.

Interviewer:
Die COC AG versucht nach Möglichkeit, ihre AZUBIs in geeignete Kundenprojekte einzubinden. Bei welchen Projekten durftest Du bisher mitarbeiten und welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht?

Mäggi:
Mein erstes Kundenprojekt war am Anfang des 2. Lehrjahres in einem großen Chemieunternehmen. Hauptaufgabe war der Windows 7 Rollout. Ich fand es sehr interessant, einmal in die IT von anderen Unternehmen reinzuschnuppern. Jede Firma hat ja seinen eigenen Weg, wie sie gewisse Prozesse umsetzen. Mittlerweile habe ich dort die Möglichkeit bekommen, im Field Service zu arbeiten. Ich habe sehr viele praktische und allgemeine Dinge dazugelernt.

Außerdem war ich in einem Münchner Maschinenbau-Unternehmen eingesetzt - ebenfalls für den Windows 7 Rollout. Auch das war sehr amüsant, weil wieder alles anders ablief als in dem vorherigen Projekt.

Mein Fazit: Andere Firmen, andere Menschen und andere Prozesse kennen zu lernen ist eins der Dinge, die ich an den Kundenprojekten liebe.

Interviewer:
Inwieweit helfen Dir diese Projekterfahrungen bei der Ausbildung?

Mäggi:
Naja, wie vorhin schon erwähnt, man lernt viele verschiedene Prozesse kennen. Diese Erfahrungen kann ich ja immer wieder woanders einsetzen. Außerdem konnte ich sehr viel praktisch arbeiten.

Interviewer:
Lass uns noch über das AZUBI Filmprojekt, das Video über Euren Ausbildungsberuf, sprechen. Wie ist dieses Projekt zustande gekommen, was waren Eure Aufgaben, wie habt Ihr das Ganze organisiert und welche Unterstützung habt Ihr dabei bekommen?

Mäggi:
Unter dem Motto "Ausbildung läuft? Kamera läuft!" veranstaltete die Ausbildungs-Offensive Bayern 2012 einen Berufefilmwettbewerb. AZUBIs sollten dabei in einem 3-4 minütigen Video den Ausbildungsberuf und den dazugehörigen Arbeitsalltag darzustellen.

Unser Ausbilder hat uns drauf angesprochen, und wir haben uns entschieden mitzumachen. Unsere Organisation war nicht leicht, wir hatten so etwas ja auch noch nie gemacht. Aber wir haben es geschafft, unser Equipment zu organisieren und unsere Idee gut umzusetzen. Wir wurden von vielen Leuten, ob Ausbilder, Vorstand oder Kollegen unterstützt. Und die Sachen, die wir benötigten, wurden sogar von der COC AG finanziert.

Interviewer:
Und was war das Ergebnis Eures Filmprojekts?

Mäggi:
Wir hatten so mega viel Spaß und wir haben auch noch einen Pokal und 500 Euro gewonnen.

Interviewer:
Inzwischen habt Ihr ja ein eigenes Logo für Eure Projekte - das AZUBI-Projektlogo. Welche Projekte habt Ihr mittlerweile schon umgesetzt und unter diesem Logo veröffentlicht?

Mäggi:
Dieses Logo wurde erstmals mit dem AZUBI Filmprojekt veröffentlicht. Inzwischen wurde es auch bei einem Kundenprojekt aus dem Bereich Anwendungsentwicklung eingesetzt. Ich denke, in Zukunft wird dieses Logo noch viel öfter auftauchen!

Das Logo der COC AZUBI Projekte