Kundenprojekt Digitaler Vertrieb

Projekt Digitale Vertriebstechnologie

Interview mit Thaddäus Hinterberger, Head of DevOps

Ich arbeite schon seit ein paar Jahren für einen großen Kunden aus dem Automotive-Bereich, der sich die Vertriebsdigitalisierung auf die Fahnen geschrieben hat. Dabei geht es darum, den Vertrieb über die Autohändler vor Ort verstärkt zu digitalisieren. Ein wichtiges Thema ist dabei, die Marke bei den einzelnen Händlern zu inszenieren und das möglichst platzsparend. Konkret bedeutet das, auf großen Power-Walls – 2x3 Meter oder 4 x 3 Meter – das Fahrzeug im Autohaus/beim Händler zu konfigurieren und über Standardkonfigurationsmethoden durch Virtual Reality oder Mixed Reality dem Kunden sehr naturgetreu darzustellen. Dabei können die entsprechenden Texturen präsentiert werden, das Fahrzeug kann in alle Richtungen gedreht werden und über eine VR-Brille ist „begehbar“. Man kann sich also in das Auto virtuell reinsetzen. Es soll einfach auch eine gewisse Immersion und Haptik da sein. Das Projekt betreiben wir im weltweiten Kontext.

Was ist konkret Dein Job bzw. das Eures Teams?

Unsere Aufgabe ist die gesamte Technik und den Betrieb zu organisieren. Es gibt diverse Gewerke, die die Modelle, die Texturen liefern. Das Ganze muss an die Händler geliefert werden und sichergestellt werden, dass der Betrieb beim Händler vor Ort punktgenau, ausfallsicher und ohne Ruckeln funktioniert. Wir versorgen die Händler in Europa, den USA, Asien und auch in Australien, halten das System betriebsbereit, sorgen dafür, dass der Content pünktlich ausgebracht wird, z. B. wenn es neue Modelle gibt. Gibt es einen Produkt-Launch, so muss das neue Fahrzeug am Launch-Tag auch beim Händler „präsentabel“ sein.

Derzeit sind etwa 1000 Händler an das System angeschlossen. Ziel ist es, das Ganze weiter zu optimieren und entsprechend dem technischen Wandel immer weiter zu entwickeln oder neu zu erfinden.

Zusammengefasst:
Unsere Aufgabe ist es, dass die Systeme angeschlossen werden, dass die Netzwerkverbindungen aufgebaut werden, dass das Verteilsystem für die Daten funktioniert, dass sich der Händler registriert und der Content ausgebracht wird.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Händler aus?

Wir sind auch Ansprechpartner für den Händler, wenn es Probleme gibt. Beispielsweise, wenn der Händler nicht ins System kommt, wenn er nur einen schwarzen Bildschirm angezeigt bekommt, wenn nur das Abspielvideo angezeigt wird. Wir leisten über unser Service Desk 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Support. Wir lösen das Problem initial oder organisieren die Lösung über 2nd Level und 3rd Level Support.

Was die Infrastruktur angeht, haben wir bei diesem Projekt eine große, veritable Cloud-Infrastruktur am Laufen, die dafür sorgt, dass die Händler versorgt werden mit Kontext und Applikationen. Diese Applikationen haben wir im Rahmen des Projekts eigenständig designt und aufgebaut. Vom Pilotcharakter bis hin zum Betrieb ist alles in COC Hand.

Was war das eigentliche Erfolgskonzept bei diesem Projekt? Was hat den Kunden überzeugt?

Die COC AG ist sehr agil, pragmatisch und es gibt keine langen Wege. Wir stellen uns schnell auf neue Situationen ein, halten nicht an alten Pfründen fest. Wenn uns etwas Neues gibt, das auch den Kunden weiterbringt, dann machen wir das einfach.

 

 

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