Future Mode of Operation

Digitalisierungsoffensive eines Baustoffkonzerns

Chance & Wettbewerbsfaktor

Die vermeintlich konservative Baustoffbranche investiert kräftig in die Zukunft und stellt sich dem digitalen Transformationsprozess.

Ein international agierender Baustoffkonzern (Lösungsanbieter im Bereich Baustoff-/Dämmstoff) mit weltweit 7.100 Mitarbeitern treibt seine Digitalisierungsstrategie stetig voran und lagert IT-Services in die Public Cloud aus. Das Unternehmen möchte Kapazitäten für Geschäftsprozesse dynamischer und flexibler skalieren, um auf zukünftige Geschäftsvorhaben wie Unternehmenszukäufe, Carve-Outs und Digitalisierungsvorhaben flexibler reagieren zu können.

Für die strategische Beratung, Konzeption und Durchführung der Transition bzw. Transformation vom Current Mode of Operation (CMO) zum Future Mode of Operation (FMO) sowie dem anschließenden Betrieb der cloudbasierten Plattform & Lösung in Form eines Managed Service, suchte das Unternehmen einen praxiserfahrenen IT-Partner mit umfangreichen, fundierten Know-how.

Hier wurden sie mit COC fündig, denn unsere Experten verfügen über die nötige Erfahrung und Expertise, weisen aktuellstes technologisches Know-how auf und agieren prozess- und lösungsorientiert.

Kurzum: Exakt die Skills, die für den Erfolg dieses Mammutprojekts erforderlich sind.

Für alle Technik-Interessierten gibt es hier technische Infos satt! Ganz nach dem Motto, "Talk tech to me"!

Leistungsfähige cloudbasierte Microsoft-Infrastruktur
Von Azure über Office 365 bis Citrix – ein Mamutprojekt

Konkret ging es um ein Azure Lösungsdesign, die Transition und den Betrieb der Azure Umgebung.

Im Rahmen eines Workshops wurden die Anforderungen aufgenommen, Azure Services identifiziert und definiert.

Auf Basis unseres Azure Architekturkonzepts, das benötigte Strukturen und Sicherheitsrichtlinien für die Migration beinhaltet, wurden sämtliche Applikationen, Virtual Machines und Netzwerkkomponenten über Azure Site Recovery von IBM Cloud Softlayer nach Azure transferiert. Dazu mussten Server und teilweise Applikationen neu aufgebaut werden.

 

Es wurden Azure Active Directory, Active Directory Federation Services (ADFS), Group Policy Objects (GPO) bereitgestellt und eine ADWI-Struktur zur Anlage von Usern im Active Directory angelegt.

Die Azure Umgebung wird in einem Managed Service (7 bis 22 Uhr) auf Basis eines definierten Service Level Agreement bereitgestellt; das beinhaltet den 2nd Level Support mit Incidentbearbeitung durch das COC Operation Center, Provision und Orchestrierung, System Management (Patching, Antivirus-Lösung), 24/7-Monitoring hinsichtlich Verfügbarkeit und Auslastung von Virtual Machines und Storage, Backup, Recovery sowie Network Device Management.

 

OFFICE 365 & Windows 10

Als Messaging & Collaboration Plattform wurde Microsoft Office 365 eingeführt. Für eine erfolgreiche Transition und Migration wurde ein Rolloutkonzept mit einer Feinplanung für die Office 365 Funktionsarchitektur, den Rollout von Office 365 und Skype sowie die Outlook und OneDrive for Business Clients betreffend erstellt.

Die lokalen Identitäten wurden mit dem Azure Active Directory synchronisiert, um die Autorisierung und Authentifizierung zu ermöglichen; für Authentifizierungszwecke (Single Sign-on zwischen On-Premise und Public Cloud) findet Azure Directory Federation Services (ADFS) Anwendung und als Synchronisations-Tool wurde Azure Active Directory Connect (AADC) eingesetzt.

 

Ablösung von IBM Lotus Notes, Lotus Notes Migration Mailuser und Datenbanken

Im Zuge der Mail-Migration von der bisher zentralen Messaging Plattform IBM Lotus Notes zu Microsoft Exchange Online, wurden E-Mails, Kontakte, Kalendereinträge, Ordner und Verzeichnisse automatisiert in die cloudbasierte Umgebung Azure übernommen. Eine besondere Herausforderung war dabei die Archivdatenbank von IBM Softlayer nach Azure zu transferieren; hierfür wurde ein Script entwickelt, um den Vorgang zu automatisieren. Auch in Exchange wurde ein Online-Archiv eingerichtet, um den großen Archivdatenmengen gerecht zu werden. Zusätzlich richteten wir eine Mailverschlüsselung ein. Darüber hinaus wurde eine automatisierte Datenklassifizierung für jede Datei eines Servers eingeführt; ebenso führten wir SharePoint Online für die Collaboration mit externen Dritten, Skype for Business für Instant Messaging und One Drive for Business für die Dateiablage sowie -verwaltung (Verschiebung Serverdateien via PowerShell Migration) ein.

 

Unsere Experten entwickelten zudem eine Office 365 Governance, die sich in Policies, Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen äußert und die Zusammenarbeit in der Organisation regelt. Im Rahmen des Office 365 Rollouts war auch die User Adoption ein wichtiges Thema; so wurde diesbezüglich eine Website mit wichtigen Informationen eingerichtet, Schulungsunterlagen erstellt und User-Schulungen durchgeführt. Aber auch die Administratoren wurden für ihre zukünftige Aufgabe in den Bereichen Windows 10 bzw. Office 365 Admin Console (Konfiguration von Office Einstellungen), Exchange Online, Skype for Business Online, SharePoint Online Administration und Office 365 PowerShell vorbereitet.

Die Transitionphase - Vorgang der Serviceüberführung zum Managed Service

In der Setup-Phase wurden relevante Prozesse definiert und modelliert, eine Service- und Leistungsbeschreibung erstellt und die Verantwortlichkeiten sowie die Zusammenarbeit zwischen der COC und dem Kunden definiert. Unsere Support-Experten arbeiteten sich in die Prozess- und Systemlandschaft ein und mittels eines Fragenkatalogs wurden vorhandene Informationen aufbereitet und dokumentiert, so dass ein optimaler Wissenstransfer gewährleistet werden konnte.

In einem Serviceportal wurden alle relevanten Serviceparameter, eine Knowledge-Base und ein Workflow für aktuelle Änderungen mit Bestätigungsverfahren abgebildet. Der Wissenspool wird kontinuierlich angereichert, so dass jederzeit aktuelle Informationen vorhanden sind.

Der Regelbetrieb von Office 365 erfolgt nun im Rahmen eines Managed Service Modells. Entsprechend den definierten Service Level Agreements kümmern wir uns um den 2nd Level Support und das Monitoring der gesamten Office 365 Umgebung.

Migration CITRIX FARM

Für die Migration der Citrix Farm von IBM Softlayer nach Azure war ein Neuaufbau der Citrix Infrastructure in Azure erforderlich. Hierfür wurde ein technisches Feinkonzept erstellt, das das Design und die Konfiguration der einzelnen Komponenten in der Citrix Infrastruktur in Azure beinhaltet. Anschließend erfolgte der Aufbau und die Installation aller nötigen Citrix Komponenten (Dienste, Daten, Benutzer) in Azure sowie die Einrichtung eines Backups, die Integration in das Monitoring und die Konfiguration der automatischen Skalierung. Nach dem Testing konnten die Anwendungen auf die Worker-Server und in die Infrastruktur virtueller Desktops (VDI) installiert werden und es erfolgte die Migration.

Die Citrix Umgebung wird in einem Managed Services Modell bereitgestellt. So kümmern wir uns um den 2nd Level Support mit Lösung von Incidents und Problems, die Bereitstellung von Applikationen & Desktops, Patching, das Monitoring von XenApp Worker, Drucker, Storage, das Backup und Recovery der Citrix Umgebung, Network Device Management sowie das Print- und User-Profil Management.

 

Mit der cloudbasierten Microsoft IT-Infrastruktur ist der Konzern in der Lage flexibel zu agieren. 
Windows 10 und Office 365 ermöglichen den Mitarbeitern flexibel, ortsunabhängig zusammenzuarbeiten und das unter höchsten Sicherheitstandards.
Damit ist die Basis für künftiges Wachstum geschaffen und das Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels zukunftssicher aufgestellt.