Nachhaltiges Handeln bei der COC AG

Selbstverpflichtungen: 
Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruption

Die COC AG unterstützt die Prinzipien des Global Compact. Die Prinzipien des Global Compact leiten sich ab aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Erklärung über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie den Grundsätzen der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung.

Als Unterzeichner der Prinzipien des Global Compact verpflichten wir uns, die Themenbereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu betrachten und die hierfür relevanten Prinzipien umzusetzen.

Menschenrechte

  • Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten
  • Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen

Arbeitsnormen

  • Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren
  • Unternehmen sollen für die Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit eintreten
  • Unternehmen sollen für die Abschaffung von Kinderarbeit eintreten
  • Unternehmen sollen für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten

Umweltschutz

  • Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltprinzipien dem Vorsorgeprinzip folgen
  • Unternehmen sollen Initiativen ergreifen, um ein größeres Umweltbewusstsein zu fördern
  • Unternehmen sollen die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen

Korruption

Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung

Die Achtung der Menschenrechte ist und bleibt ein wichtiges Thema, das in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einen hohen Stellenwert hat. Nicht zuletzt deshalb orientieren wir uns als COC AG in unserem Handeln am Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

 

 

Nachhaltigkeit - Die Auswirkungen im Doing

Die IT-Branche trägt maßgebend zur globalen Wertschöpfung bei, hinterlässt aber auch einen großen ökologischen Fußabdruck. Der Ressourcenverbrauch bei der Hardwareproduktion, der Stromverbrauch im Arbeitsalltag und den damit verbundenen CO2 Emissionen, sowie der Elektronikabfall stellen die ökologischen Hauptherausforderungen in der IT dar. Widmet man sich einer nachhaltigeren IT-Infrastruktur, dürfen darüber hinaus soziale Belange während der Produktion der Geräte (Rohstoffabbau, Arbeitsbedingungen in Produktionsländern, illegale Entsorgung etc.) nicht außer Acht gelassen werden.

Uns ist es daher wichtig, diese Probleme in unserer Unternehmensstrategie aufzugreifen und aktiv Rahmenbedingungen für einen umwelt- und sozialgerechteren IT-Betrieb zu schaffen. 

COC tritt Global Compact bei

Einen Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung gibt uns der UN Global Compact, dem die COC AG 2019 beigetreten ist.
Auf Grundlage zehn universeller Prinzipien ist die Vision des Global Compact eine inklusive und nachhaltige Weltwirtschaft, daher ist sie weltweit bedeutend für die Gestaltung einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Die von der Initiative formulierten Sustainable Development Goals dienen uns als Art Leitlinie für die Ausrichtung unserer Nachhaltigkeitsstrategie.
Um über Maßnahmen und Aktivitäten im Nachhaltigkeitsmanagement der COC AG Auskunft zu geben, legen wir im Frühjahr 2020 erstmals unseren COP Bericht (Coefficent of Performance) vor, der regelmäßig aktualisiert wird . Darin berichten wir über unsere Fortschritte bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des Global Compact. 

Die COC AG ist IT Dienstleister, kein Produkthersteller, unser übergeordnetes Ziel ist es daher, mit Ressourchen wie Computer, Server, Rechenzentren, Büromaterial etc. verantwortungsvoll umzugehen.

Folgende Maßnahmen wurden daraus abgeleitet:

  • Energieeinsparung
  • Erhöhung der Energieeffizienz
  • Verantwortungsbewusster Umgang mit Büromaterial (Papier, Druckerfarbe, Kunststoff) und Ausweichen auf umweltschonendere Alternativen
  • Einsatz der Digitalisierung zur Ressourcenschonung, z. B. Telefonkonferenzen statt Dienstreisen

Beschaffungskriterien

Bevor wir uns für IT- und Büroprodukte entscheiden, beleuchten wir diese ganzheitlich auf ihre Umweltauswirkungen bei der Herstellung, deren Langlebigkeit und Entsorgungsbedingungen, sowie soziale Umstände während der Produktion.

Für unser Unternehmen sind vor jeder Kaufentscheidung folgende Nachhaltigkeitskriterien relevant:

  • Ressourcenschonende Herstellung
  • Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen während der Produktion
  • Energieeffizienter Verbrauch
  • Recyclingfähigkeit
  • Rückführungskonzepte seitens Lieferanten zur Förderung geschlossener Kreisläufe
  • Reparaturfreundliche Produkte um den Lebenszyklus zu verlängern

Bevor wir uns neue Hardware beschaffen, prüfen unsere Experten der internen IT und Technik die Anforderungen zur Erfüllung der entsprechenden Funktion. Ist dafür der Einsatz neuwertiger Hardware nicht unbedingt von Nöten, nutzen wir gebrauchte Hardware zur Aufrüstung. Somit gewährleisten wir unseren IT-Geräten einen umfassenden Lebenszyklus und substituieren materielle Produktion durch eigene produktive Leistungen, ohne jedoch auf die eigentliche Funktion zu verzichten.
Kann die Anforderung nur durch Neuanschaffung von IT-Hardware realisiert werden, achten wir im Beschaffungsprozess auf Kriterienlisten, Gütesiegel und beziehen Aspekte zu Reparaturmöglichkeiten mit ein.
Bei der Produktbeurteilung orientieren wir uns an anerkannte Labels und Umweltzeichen. Wir vertrauen dabei nicht auf jedes Zertifikat, sondern stützen uns auf ausgewählte, zuverlässige Kennzeichnungen.